Uhrenturm des Nähmaschinenwerk in Wittenberge

Der Uhrenturm des ehemaligen Nähmaschinenwerkes Singer/Veritas in Wittenberge ist der größte freistehende Uhrturm auf dem europäischen Festland.

Der Uhrenturm kann von Mai bis Ende September, Dienstag bis Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen jeweils am ersten Samstag 14.00 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober. Die Termine werden auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Daten
Baujahr: 1928/1929
Turmhöhe: 49,40 m
Stufen: 192
Turmbreite: 11,30 m × 11,30 m
Durchmesser des Zifferblattes: 7,57 m (beleuchtet)
Zeiger: 3,30 m und 2,25 m (beleuchtet)
Ziffernhöhe: 1,00 m × 0,40 m (beleuchtet)
Die Turmuhr hat vier Zifferblätter (eines in jede Himmelsrichtung); dank der nächtlichen Beleuchtung ist aus bis zu ca. zwölf Kilometern Entfernung die Zeit abzulesen.

Atelierbesuch in Gosen

Kaum zurück aus meinem Winterurlaub, bekam ich die Gelegenheit das Atelier der Emaillekünstler Kleemann/Seelig zu besuchen.

Beate Seelig, Tochter von Dora und Hubert Kleemann, empfing uns im Haus ihrer Eltern, in dem auch sie ihren Arbeitsplatz hat. Jetzt waren wir eingeladen um u.a. zu sehen wie Emaillekunst entsteht. Für mich absolutes Neuland, ehrlich gesagt hatte ich mir noch nie darüber Gedanken gemacht, das geschmolzenes Glas zu Emaille wird und welche Kunstwerke daraus entstehen. Gelernt hat Beate Seelig ihr Handwerk bei ihren Eltern, die auch heute noch jeden Tag im Atelier arbeiten. Es war bewundernswert zu sehen wie engagiert die Künstler über ihre Arbeit berichteten und zu vielen Stücken kleine Geschichten erzählten. Es war ein toller Vormittag im Haus der Kleemanns,  danach ging es mit Beate Seelig in die Vereinsräume des Kulturvereins Animus e.V.

Beate Seelig, die selbst auch Schmuck macht, zeigte uns auch ein paar Stücke ihrer Mutter.

Während wir uns umsahen, erzählten Dora und Hubert Kleemann von ihren Kunstwerken, die in vielen Kirchen zu finden sind und den Auszeichnungen, die sie auch noch nach der Wende bekamen.

Fast alle Stücke sind zu verkaufen, es ist schwer sich für eines der Werke zu unterscheiden, mir hat eine Dreiergruppe aus Emaille gefallen, die ich aber nicht fotografiert habe.

Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich den 10. Mai 2016.  Im Zusammenhang mit dem Tag des Offenen Ateliers können viele Werke besichtigt im Gebäude des Kulturvereins “animus” besichtigt werden (oder nach Vereinbarung).

animus – Kulturverein Gosen-Neu Zittau e.V.

15537 Gosen-Neu Zittau, OT Gosen

Am Müggelpark 31

Anfahrt:
Vom S-Bahnhof Köpenick fährt 14:49 Uhr der Bus X96 nach Müggelheim und der Bus 396 fährt 15:15 Uhr weiter nach dem 3 Kilometer entfernten Gosen zur Haltestelle „Müggelpark“. Vom S-Bahnhof und Bus-Bahnhof Erkner fährt 15:45 Uhr der Bus 424 über Neu-Zittau nach Gosen zur gleichen Haltestelle.

Bitte berichten Sie Freunden und Bekannten von uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der gute Mensch von Sezuan – Vernissage in der Galerie KöZwölf

Am 31.07.2015 eröffnete in der Buckower Galerie KöZwölf die Ausstellung der Werke des Pleinair – “KöZwölf bei Brecht” zum Thema “Der gute Mensch von Sezuan”.  Auf dem Gelände des Brecht-Weigel-Hauses in Buckow  haben sich 8 Künstlerinnen und Künstler zusammengefunden um Brechts Parabel-Stück zu interpretieren.  Die Fotos entstanden vor und während der Vernissage.

xIMG_0174
Letzte Vorbereitungen durch Dorotheé Irene Müller und Beate Seelig.

Weiterlesen “Der gute Mensch von Sezuan – Vernissage in der Galerie KöZwölf”

Besuch des Jan Bouman Haus im Holländischen Viertel Potsdam

Das Holländische Viertel sollte man bei seinem Potsdam-Besuch nicht verpassen. Dort findet man viele kleine Geschäfte und Cafés, aber auch ein interessantes Museum zum Einfluß holländischer Einwohner der Stadt. Ich mag solche Orte, die authentisch sind und viele Einblicke in die Vergangenheit bieten. Ein Museum wie es sein soll.

Weiterlesen “Besuch des Jan Bouman Haus im Holländischen Viertel Potsdam”

Buga2015 – Ausflug nach Stölln

Am Samstag ging es für mich mit dem Regionalexpress nach Rathenow, denn dort wartete ein Buga-Bus auf  Interessenten und Reisejournalisten, der uns nach Stölln brachte. Hier fand vor 25 Jahren im Schatten der DDR-Wende eine technische Sensation statt, das leider heute fast vergessen ist. Aber ich bin mir sicher, dass sich das im nächsten Jahr ändern wird. Warum – weil die Buga 2015 auch in Rathenow und Stölln stattfindet und dann viele Besucher hierher kommen werden, zum Ort an dem Otto Lilienthal bei einem seiner Flugversuche verunglückte und wo heute eine alte Interflug-Maschine vom Typ IL-62 steht.

ila-0768

Weiterlesen “Buga2015 – Ausflug nach Stölln”

Schloß Marquardt

Manchmal entdeckt man solche Orte zufällig, denn eigentlich waren wir am Samstag auf dem Weg nach Brandenburg und wollten unterwegs schöne Rapsfelder entdecken. Aber das Wetter war nicht so berühmt und die besten Felder nicht frei zugänglich. Stattdessen haben wir ein verlassenes Schloß im kleinen Ort Marquardt entdeckt.
Die Geschichte des Schlosses ist ausführlich auf der Webseite nachzulesen, deshalb nur kurz etwas zu den letzten Jahren. Nach dem Erwerb der Grundstücke durch die Hotelgruppe “Esplanade”, war ein moderner Hotel-Neubau geplant. Nach dem Rückzug des Investors bestand im Zusammenhang mit dem Regierungsumzug nach Berlin vorübergehend eine Option der Bundesregierung auf das Schloss. Seit 2000 gibt es einen neuen Eigentümer. Auf der Webseite wird das Schloß zum Verkauf angeboten, bis es soweit ist, kann man es mieten. Für Veranstaltungen, Hochzeiten oder Dreharbeiten.

Der Verkaufspreis laut Webseite:

Kaufpreis: Grundstücke inkl. Schloss: 11,95 Mio EUR
Investitionsvolumen: Ausbau Schloss und Neubau auf dem Gutshofgelände je nach Ausbaustandard: ca. 60 – 85 Mio EUR

Mehr Fotos gibt es auf meiner http://brandenburger.photography – Seite

Wer sich das Schloß ansehen möchte, es liegt im Ort Marquardt, dort und im Park trifft man Spaziergänger. In das Innere des Schlosses kommt man nicht, aber von außen und im Park kann man sich durchaus umsehen.

Ausflug nach Lindow-Klosterheide

Jetzt kommt wieder die Zeit, in der man am Wochenende wunderbare Ausflüge ins Berliner und Brandenburger Umland machen kann. Schon vor einiger Zeit waren wir in der Gegend von Klosterheide, Lindow und Meseberg und haben an zwei Tagen so viele Dinge entdecken können. Gut geplant hatte auch diesmal ein ehemaliger Kollege, der es immer schafft, dass man die schönsten Dinge kennenlernt. Und alles ohne Stress.

Beginnend mit der Unterkunft – hier der Blick aus meinem Zimmer im Hotel & Gasthof Klosterheide.

Den ganzen Bericht mit vielen schönen Bildern könnt Ihr hier weiterlesen.

Viel Spaß wünscht Kerstin

Lost Place – Wünsdorf

Ohne viele Worte möchte ich einige Bilder zeigen, die ich mit dem iPhone-App Hipstamatic gemacht habe. Ich bin wirklich ein großer Fan von diesen Fotos, diese hier sind mit der folgenden Combo gemacht worden:

Linse: Lowy /Film: Rasputin / kein Blitz

Die Motive zeigen die sowjetische Garnisonsstadt bzw. was davon übrig geblieben ist.

Weiterlesen “Lost Place – Wünsdorf”