Uhrenturm des Nähmaschinenwerk in Wittenberge

Der Uhrenturm des ehemaligen Nähmaschinenwerkes Singer/Veritas in Wittenberge ist der größte freistehende Uhrturm auf dem europäischen Festland.

Der Uhrenturm kann von Mai bis Ende September, Dienstag bis Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen jeweils am ersten Samstag 14.00 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober. Die Termine werden auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Daten
Baujahr: 1928/1929
Turmhöhe: 49,40 m
Stufen: 192
Turmbreite: 11,30 m × 11,30 m
Durchmesser des Zifferblattes: 7,57 m (beleuchtet)
Zeiger: 3,30 m und 2,25 m (beleuchtet)
Ziffernhöhe: 1,00 m × 0,40 m (beleuchtet)
Die Turmuhr hat vier Zifferblätter (eines in jede Himmelsrichtung); dank der nächtlichen Beleuchtung ist aus bis zu ca. zwölf Kilometern Entfernung die Zeit abzulesen.

Besuch des Jan Bouman Haus im Holländischen Viertel Potsdam

Das Holländische Viertel sollte man bei seinem Potsdam-Besuch nicht verpassen. Dort findet man viele kleine Geschäfte und Cafés, aber auch ein interessantes Museum zum Einfluß holländischer Einwohner der Stadt. Ich mag solche Orte, die authentisch sind und viele Einblicke in die Vergangenheit bieten. Ein Museum wie es sein soll.

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Buga2015 – Ausflug nach Stölln

Am Samstag ging es für mich mit dem Regionalexpress nach Rathenow, denn dort wartete ein Buga-Bus auf  Interessenten und Reisejournalisten, der uns nach Stölln brachte. Hier fand vor 25 Jahren im Schatten der DDR-Wende eine technische Sensation statt, das leider heute fast vergessen ist. Aber ich bin mir sicher, dass sich das im nächsten Jahr ändern wird. Warum – weil die Buga 2015 auch in Rathenow und Stölln stattfindet und dann viele Besucher hierher kommen werden, zum Ort an dem Otto Lilienthal bei einem seiner Flugversuche verunglückte und wo heute eine alte Interflug-Maschine vom Typ IL-62 steht.

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Lost Place – Wünsdorf

Ohne viele Worte möchte ich einige Bilder zeigen, die ich mit dem iPhone-App Hipstamatic gemacht habe. Ich bin wirklich ein großer Fan von diesen Fotos, diese hier sind mit der folgenden Combo gemacht worden:

Linse: Lowy /Film: Rasputin / kein Blitz

Die Motive zeigen die sowjetische Garnisonsstadt bzw. was davon übrig geblieben ist.

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Ausflug nach Buckow

Diesmal geht es aufs Land – nach Buckow in der Märkischen Schweiz. Von Berlin aus ist man in einer Stunde dort und wir wollten uns am Samstag dort einen schönen Tag machen. Dazu gehört natürlich auch ein schönes Frühstück, in Berlin kann man sich die Restaurants aussuchen. Leider ist die Idee in Buckow noch nicht weitverbreitet und schließlich empfahl man uns die Bäckerei, die allerdings um 12 Uhr zu machte und wir wollten uns nicht hetzen lassen. Unsere nächste Wahl war eine Gaststätte nebne einer Mühle, Mittagstisch – wirklich und wahrhaftig. Schlechtgelaunte Bedienung, zu teures Essen. Über die Einrichtung kann man sicher diskutieren, aber wenn sonst nichts stimmt – passt das einfach nur dazu. Der Tag startete also nicht so super. Mit halbvollem Magen haben wir uns die kleinen Stadt angesehen, ein interessanter Mix.

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Unser eigentliches Ziel war aber der Besuch der Galerie KöZwölf (alle Adressen am Ende)

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Dort läuft zur Zeit eine neue Ausstellung, die wirklich empfehlenswert. Die Kunst kann man dort kaufen, ebenso wie schöne Keramik in einem Atelier nebenan.

Danach ging es zum Brecht-Weigel-Haus, dem touristischen Highlight des Ortes. Ich war früher schon einmal dort, leider war geschlossen. Diesmal hatten wir mehr Glück und es war wirklich wunderschön dort. Haus und Garten hatten wir fast für uns allein und es gab dort sehr nette Leute, ganz im Gegensatz zur Mühle.

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Die Bilder sind fast zu schön, oder ?

Ebenso eindrucksvoll war der Sonnenuntergang, den man von der Terrasse des Strandrestaurants beobachten konnte. Auch dort waren Essen und Bedienung perfekt. So wurde es trotz den schlechten Startes ein schöner Tag. Trotz der niedrigen Temperaturen haben wir draußen gesessen, bei dem Anblick vergaß man das fast.

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Der kleine Ort bietet einiges zum Ansehen, er ist sehr ruhig, Restaurants findet man nicht so viele, Geschäfte auch nicht :)

Wer Zeit hat, sollte bei schönem Wetter eine Bootsfahrt auf dem Schermützelsee (ja, der heißt so) machen. Der Anlegestelle findet am direkt am Strandhotel.

Falls Ihr einen Ausflug machen wollt, hier noch ein paar Infos und viel Spaß in Buckow !

Brecht-Weigel-Haus
Bertolt-Brecht-Straße 30, 15377 Buckow
Tel. 033433 / 467 Fax. 033433 / 56 215
April bis Oktober
Mittwoch-Freitag 13 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag u. Feiertag 13 – 18 Uhr

KÖzwölf
Königstrasse 12
15377 Buckow, die Perle der Märkischen Schweiz
in den Sommermonaten Sa und So 12.00 – 19.00 Uhr
und in der Winterzeit Sa und So 12.00 bis 18.00

Strandhotel Buckow
Restaurant, Café, Konditorei
Wriezener Straße 27 / 28
D-15377 Buckow (Märkische Schweiz)
Telefon: +49 (0)33433-279

Perfekte Fotomotive – die Blumenschau in Brandenburg a.d.Havel

Wer tolle Blumen und Macromotive zum Fotografieren sucht, der ist hier richtig – in der Kirche St. Johannis, einer ehemaligen Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ich kenne diese Kirche nur als Ruine und was daraus geworden ist, hat mich wirklich überzeugt. Das nenne ich Nachhaltigkeit, denn diese Kirche wird auch nach dem Ende der BUGA bleiben.

Im Inneren wurde die Kirche entkernt und so finden die Blumenarrangements ausreichend Platz. Was das ganze noch Einzigartiger macht, sind die wöchentlich wechselnden Ausstellungen. Allein dieser Aufwand ist enorm. Für den Besucher und Fotografen heißt das natürlich, dass man mehr als einmal kommen muss oder sich auf eine Richtung spezialisiert. Die entsprechenden Themen und Daten findet man hier.

Aber genug der Worte, hier die ersten Fotos.

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Im Fernsehen wurde u.a. die Mohnblumenschale gezeigt und ich kann Euch versichern, dass jede Blume echt ist.

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Ich bin noch dabei meine Bilder zu sortieren, damit Ihr einen Eindruck bekommt, zum Schluß ein Blick ins Innere. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Fotos posten.

Die Kirche St.Johannis findet Ihr in der Stadt Brandenburg, sie liegt im Humboldthain, fast an der Havel. Auf Grund der Größe ist sie nicht zu übersehen :)

Viel Spaß beim Ansehen wünscht Kerstin

Up in the air – mit dem City-Skyliner in Brandenburg

Der dritte Buga-Tag und das Wetter könnte nicht besser sein, besonders für den Skyliner. Drei von fünf BUGA-Kommunen kommen in den Genuss des BUGA-City-Skyliners: Bandenburg an der Havel, Rathenow und die Hansestadt Havelberg. In Brandenburg steht er vom 18.04.-07.06.2015 auf dem Festplatz am Heineufer, also nicht direkt auf den BUGA-Geländen, sondern in unmittelbarer Nähe – immer sehr gut fußläufig erreichbar. Der Preis für eine Fahrt beträgt für Erwachsene 6 Euro und ist nicht im Kartenpreis enthalten. Wer schwindelfrei ist, dem kann man so eine Fahrt wirklich nur empfehlen. Ich war am Vormittag dort und es war zum Glück nicht so voll. Man konnte gut Filmen und Fotografieren.

Von der verglasten Aussichtsplattform ist eine atemberaubende 360 Grad-Sicht auf die BUGA-Areale, die BUGA-Kommunen und sogar bis weit in die Havelregion hinein möglich. Bei guter Sicht kann bis in eine Entfernung von bis zu 30 Kilometern geschaut werden. Jeweils vier Mal pro Stunde erhebt sich der Aussichtsturm für die Besucher. 2.400 Besuchern wird so täglich ein „Aufstieg“ in die Lüfte ermöglicht.

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„Der City Skyliner eine große touristische Attraktion. Die Höhe, die die Plattform erreicht, ist wirklich einmalig in der Welt. Viele Besucher werden die Chance nutzen die Havelregion von oben zu betrachten. Der City Skyliner ist ein wunderbares und exklusives Zusatzangebot für unsere vielen Gäste aus der gesamten Bundesrepublik“, so Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der BUGA-Kommune Brandenburg an der Havel.

Das Wetter war wirklich perfekt, die Sicht ausgezeichnet.

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Für die Technik-Fans unter Euch hier noch ein paar Fakten:

Gesamthöhe: 81,0 m
Grundfläche: 23 m Front x 24 m Tiefe
Maximale Höhe der Kabine: 72 m
Kapazität: 60 Personen, maximal 4,5 t
Treppenhöhe 2,5 m
Gesamtgewicht: 270 t (auf sechs Bodendruckpunkten)

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Ich hoffe, dass ich Euch nicht gelangweilt habe, aber fern Skyliner ist wirklich ein guter Start für den Besuch der Buga. Von oben erkennt man auch, wo die meisten Besucher sind :)

Foto-Tipp – das Slawendorf in Brandenburg a.d.Havel

Ich wollte mir bei meinem Besuch in Brandenburg etwas (für mich Neues ansehen) und stieß so auf das Slawendorf in der Neuendorferstr.89. Das Dorf steht auf dem ehemaligen Schulgärten Brandenburgs und wurde von 2004 bis 2010 aufgebaut. Dies und mehr erfährt man auf der Webseite, den Link findet Ihr am Ende des Beitrages.
Mir hat es dort wirklich gut gefallen. Trotz meine Orientierungsprobleme habe ich das Gelände gefunden (sehr gute Ausschilderung) und dort einen schönen Spätsommernachmittag erlebt. Nach einer Stärkung mit Bratwurst und Kaffee zeigte mir ein Gästeführer das Dorf. Ich würde das jedem Besucher empfehlen, man erfährt Dinge, die sich beim Durchlaufen nicht selbst erklären.

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Das Gelände ist überraschend groß und es gibt sogar die Möglichkeit in Hütten zu übernachten, gerade bei so schönem Wetter ist das sehr verführerisch. Preis 18 Euro pro Nacht mit Frühstück, Schlafsack usw. sind mitzubringen. Ich habe in den USA schon einmal in einem echten Indianerzelt übernachtet und stelle mir das hier ähnlich vor. Was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, ist der Weihnachtsmarkt. Den gibt es hier im Dezember und ich hoffe, dass man keine der üblichen kommerziellen Stände findet.
Jetzt noch ein paar Bilder, die ich mit mit meinem iPhone gemacht habe.

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Zum Abschluß ein paar allgemeinen Infos:

Slawendorf-Brandenburg
Neuendorfer Str. 89 c
14770 Brandenburg an der Havel
Tel. 0 33 81 – 20 87 40 23

Web: http://www.slawendorf-brandenburg.de/
e-Mail: info@bas-brandenburg.de

Meine Email wurde sehr schnell beantwortet, danke.  Ansonsten ein kleiner Tipp an dem Webseiten-Betreiber, bei mir sind auf einigen Seiten die  Sonderzeichen mit einem Fragezeichen versehen. Das nervt ein wenig und sollte geändert werden.

Preise: 3 Euro für Erwachsene / 2 Euro für Kinder

Es gibt eine kleine Schenke, dort kann man Essen und Trinken bestellen. Ich habe für den Eintritt, einen Kaffee, eine Bratwurst und eine Postkarte – 7,50 Euro bezahlt.

Mit hat es wirklich gut gefallen, ein Ausflugstipp fürs ganze Jahr.

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Lost Place – die Schmiede in Groß Neuendorf

Vor ein paar Jahren war ich schon einmal im Oderbruch, aber die Landschaft habe ich damals noch nicht wirklich wahrgenommen. Diesmal war das anders, vielleicht auch weil ich mir Zeit und Ruhe für die Tage in Groß Neuendorf genommen habe. Gewohnt habe ich in der Pension “Zur Schmiede”, die sich im ehemaligen Wohnhaus des letzten Schmiedes befindet. Mein Zimmer hatte sogar einen Kachelofen, der in der aktuellen Hitzewelle natürlich nicht im Einsatz war. Die Atmosphäre in der Pension ist sehr angenehm, familiär und hat ein tolles Preis-Leistungsverhältnis plus sehr gutem Frühstück.
Geführt wird sie von der Familie Rindfleisch, deren Vater bzw.Schwiegervater der letzte Schmied war. Ich habe am letzten Tag meines Aufenthalts ein paar Fotos machen können, die hoffentlich ein wenig von der Stimmung der Schmiede zeigen.
Vielen Dank an Heinrich Rindfleisch, der mir die Verwendung einiger Ausstellungsstücke erklärt hat.

Die Familie Rindfleisch hat die Werkstatt nach dem Tod des Vaters nicht mehr benutzt und so sind viele Stücke einfach “liegengeblieben”. Vor ein paar Jahren wurde der Raum etwas hergerichtet und da ich dort gewohnt habe, konnte ich ein Blick in das Innere werfen. Ich glaube, die “Ausstellung” ist halb öffentlich, einfach fragen. Adresse am Ende des Beitrages.

Was sagt Ihr zu den Fotos? Ich weiß nie so genau wann es zu viele Bilder sind.

 

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Es gibt auch eine interessante Webseite zur Schmiede und natürlich zur Pension.

Hier die Adresse:
Pension “Zur Schmiede”
Poststrasse 8
15324 Letschin, OT Groß Neuendorf
Tel.: (033478) 222
e-mail: ino@pension-zur-schmiede.de

Ich habe natürlich noch andere Dinge in meinem Kurztrip gesehen und erlebt, dazu später mehr. Für den Moment haben Euch die Bilder hoffentlich gefallen.