Uhrenturm des Nähmaschinenwerk in Wittenberge

Der Uhrenturm des ehemaligen Nähmaschinenwerkes Singer/Veritas in Wittenberge ist der größte freistehende Uhrturm auf dem europäischen Festland.

Der Uhrenturm kann von Mai bis Ende September, Dienstag bis Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen jeweils am ersten Samstag 14.00 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober. Die Termine werden auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Daten
Baujahr: 1928/1929
Turmhöhe: 49,40 m
Stufen: 192
Turmbreite: 11,30 m × 11,30 m
Durchmesser des Zifferblattes: 7,57 m (beleuchtet)
Zeiger: 3,30 m und 2,25 m (beleuchtet)
Ziffernhöhe: 1,00 m × 0,40 m (beleuchtet)
Die Turmuhr hat vier Zifferblätter (eines in jede Himmelsrichtung); dank der nächtlichen Beleuchtung ist aus bis zu ca. zwölf Kilometern Entfernung die Zeit abzulesen.

Der gute Mensch von Sezuan – Vernissage in der Galerie KöZwölf

Am 31.07.2015 eröffnete in der Buckower Galerie KöZwölf die Ausstellung der Werke des Pleinair – “KöZwölf bei Brecht” zum Thema “Der gute Mensch von Sezuan”.  Auf dem Gelände des Brecht-Weigel-Hauses in Buckow  haben sich 8 Künstlerinnen und Künstler zusammengefunden um Brechts Parabel-Stück zu interpretieren.  Die Fotos entstanden vor und während der Vernissage.

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Letzte Vorbereitungen durch Dorotheé Irene Müller und Beate Seelig.

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Besuch des Jan Bouman Haus im Holländischen Viertel Potsdam

Das Holländische Viertel sollte man bei seinem Potsdam-Besuch nicht verpassen. Dort findet man viele kleine Geschäfte und Cafés, aber auch ein interessantes Museum zum Einfluß holländischer Einwohner der Stadt. Ich mag solche Orte, die authentisch sind und viele Einblicke in die Vergangenheit bieten. Ein Museum wie es sein soll.

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Schloß Marquardt

Manchmal entdeckt man solche Orte zufällig, denn eigentlich waren wir am Samstag auf dem Weg nach Brandenburg und wollten unterwegs schöne Rapsfelder entdecken. Aber das Wetter war nicht so berühmt und die besten Felder nicht frei zugänglich. Stattdessen haben wir ein verlassenes Schloß im kleinen Ort Marquardt entdeckt.
Die Geschichte des Schlosses ist ausführlich auf der Webseite nachzulesen, deshalb nur kurz etwas zu den letzten Jahren. Nach dem Erwerb der Grundstücke durch die Hotelgruppe “Esplanade”, war ein moderner Hotel-Neubau geplant. Nach dem Rückzug des Investors bestand im Zusammenhang mit dem Regierungsumzug nach Berlin vorübergehend eine Option der Bundesregierung auf das Schloss. Seit 2000 gibt es einen neuen Eigentümer. Auf der Webseite wird das Schloß zum Verkauf angeboten, bis es soweit ist, kann man es mieten. Für Veranstaltungen, Hochzeiten oder Dreharbeiten.

Der Verkaufspreis laut Webseite:

Kaufpreis: Grundstücke inkl. Schloss: 11,95 Mio EUR
Investitionsvolumen: Ausbau Schloss und Neubau auf dem Gutshofgelände je nach Ausbaustandard: ca. 60 – 85 Mio EUR

Mehr Fotos gibt es auf meiner http://brandenburger.photography – Seite

Wer sich das Schloß ansehen möchte, es liegt im Ort Marquardt, dort und im Park trifft man Spaziergänger. In das Innere des Schlosses kommt man nicht, aber von außen und im Park kann man sich durchaus umsehen.

Ausflug nach Lindow-Klosterheide

Jetzt kommt wieder die Zeit, in der man am Wochenende wunderbare Ausflüge ins Berliner und Brandenburger Umland machen kann. Schon vor einiger Zeit waren wir in der Gegend von Klosterheide, Lindow und Meseberg und haben an zwei Tagen so viele Dinge entdecken können. Gut geplant hatte auch diesmal ein ehemaliger Kollege, der es immer schafft, dass man die schönsten Dinge kennenlernt. Und alles ohne Stress.

Beginnend mit der Unterkunft – hier der Blick aus meinem Zimmer im Hotel & Gasthof Klosterheide.

Den ganzen Bericht mit vielen schönen Bildern könnt Ihr hier weiterlesen.

Viel Spaß wünscht Kerstin

Lost Place – Wünsdorf

Ohne viele Worte möchte ich einige Bilder zeigen, die ich mit dem iPhone-App Hipstamatic gemacht habe. Ich bin wirklich ein großer Fan von diesen Fotos, diese hier sind mit der folgenden Combo gemacht worden:

Linse: Lowy /Film: Rasputin / kein Blitz

Die Motive zeigen die sowjetische Garnisonsstadt bzw. was davon übrig geblieben ist.

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Ausflug nach Buckow

Diesmal geht es aufs Land – nach Buckow in der Märkischen Schweiz. Von Berlin aus ist man in einer Stunde dort und wir wollten uns am Samstag dort einen schönen Tag machen. Dazu gehört natürlich auch ein schönes Frühstück, in Berlin kann man sich die Restaurants aussuchen. Leider ist die Idee in Buckow noch nicht weitverbreitet und schließlich empfahl man uns die Bäckerei, die allerdings um 12 Uhr zu machte und wir wollten uns nicht hetzen lassen. Unsere nächste Wahl war eine Gaststätte nebne einer Mühle, Mittagstisch – wirklich und wahrhaftig. Schlechtgelaunte Bedienung, zu teures Essen. Über die Einrichtung kann man sicher diskutieren, aber wenn sonst nichts stimmt – passt das einfach nur dazu. Der Tag startete also nicht so super. Mit halbvollem Magen haben wir uns die kleinen Stadt angesehen, ein interessanter Mix.

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Unser eigentliches Ziel war aber der Besuch der Galerie KöZwölf (alle Adressen am Ende)

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Dort läuft zur Zeit eine neue Ausstellung, die wirklich empfehlenswert. Die Kunst kann man dort kaufen, ebenso wie schöne Keramik in einem Atelier nebenan.

Danach ging es zum Brecht-Weigel-Haus, dem touristischen Highlight des Ortes. Ich war früher schon einmal dort, leider war geschlossen. Diesmal hatten wir mehr Glück und es war wirklich wunderschön dort. Haus und Garten hatten wir fast für uns allein und es gab dort sehr nette Leute, ganz im Gegensatz zur Mühle.

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Die Bilder sind fast zu schön, oder ?

Ebenso eindrucksvoll war der Sonnenuntergang, den man von der Terrasse des Strandrestaurants beobachten konnte. Auch dort waren Essen und Bedienung perfekt. So wurde es trotz den schlechten Startes ein schöner Tag. Trotz der niedrigen Temperaturen haben wir draußen gesessen, bei dem Anblick vergaß man das fast.

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Der kleine Ort bietet einiges zum Ansehen, er ist sehr ruhig, Restaurants findet man nicht so viele, Geschäfte auch nicht :)

Wer Zeit hat, sollte bei schönem Wetter eine Bootsfahrt auf dem Schermützelsee (ja, der heißt so) machen. Der Anlegestelle findet am direkt am Strandhotel.

Falls Ihr einen Ausflug machen wollt, hier noch ein paar Infos und viel Spaß in Buckow !

Brecht-Weigel-Haus
Bertolt-Brecht-Straße 30, 15377 Buckow
Tel. 033433 / 467 Fax. 033433 / 56 215
April bis Oktober
Mittwoch-Freitag 13 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag u. Feiertag 13 – 18 Uhr

KÖzwölf
Königstrasse 12
15377 Buckow, die Perle der Märkischen Schweiz
in den Sommermonaten Sa und So 12.00 – 19.00 Uhr
und in der Winterzeit Sa und So 12.00 bis 18.00

Strandhotel Buckow
Restaurant, Café, Konditorei
Wriezener Straße 27 / 28
D-15377 Buckow (Märkische Schweiz)
Telefon: +49 (0)33433-279

Damals war’s – Fluggeschichte 1989

Am Samstag ging es für mich mit dem Regionalexpress nach Rathenow, denn dort wartete ein Buga-Bus auf  Interessenten und Reisejournalisten, der uns nach Stölln brachte. Hier fand vor 25 Jahren im Schatten der DDR-Wende eine technische Sensation statt, das leider heute fast vergessen ist. Aber ich bin mir sicher, dass sich das im nächsten Jahr ändern wird. Warum – weil die Buga 2015 auch in Rathenow und Stölln stattfindet und dann viele Besucher hierher kommen werden, zum Ort an dem Otto Lilienthal bei einem seiner Flugversuche verunglückte und wo heute eine alte Interflug-Maschine vom Typ IL-62 steht.

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Ich hatte die Möglichkeit die IL -62 anzusehen und dort auch den ehemaligen Kapitän Kallbach zu treffen, der sehr interessant und engagiert von dem damaligen Flug berichtete.

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Diese IL 62 wurde nicht einfach dorthin transportiert, nein, der Flugkapitän Kabach landete sie am 23. Oktober 1989 auf einem nur 900 m langen Feld in Stölln. Das Flugzeug war ein Geschenk der Interflug an die Stadt, in der Lilienthal bei seinen Flugversuchen abstürzte. Die Landung wurde sorgfältig geplant und das Flugzeug dafür entsprechend präpariert. Eine regulär betriebene IL-62 benötigt für eine übliche Landung im Linienverkehr mit Passagieren und Gepäck eine Piste von circa 2500 m Länge. (youtube)

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Um sich die Größe des Flugzeuges bewußt zu werden, steht neben der Maschine ein kleines Modellflugzeug.

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Man hatte genug Zeit die Maschine von außen und innen anzusehen, es gibt noch tolle Bilder, die ich gern später poste. Besonders im Innenraum kann man die Beinfreiheit erkennen, die früher herrschte. Wie sagt man so schön – nicht alles war schlecht :)

Ich weiß nicht wie es früher in einem Cockpit aussah, das der IL war sehr eindrucksvoll.

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Im Flugzeug haben wir auch einen Film über den damaligen Flug sehen können. Das Video habe ich bei You Tube nicht gefunden, aber ein ähnliches. Schaut es Euch ruhig an, es ist wirklich interessant.

Für uns ging es danach in das “Lilienthal Centrum Stölln” (dazu später mehr).
Ermöglicht hat diesen Besuch der CTOUR-Medientreff.