Foto-Tipp – das Slawendorf in Brandenburg a.d.Havel

Ich wollte mir bei meinem Besuch in Brandenburg etwas (für mich Neues ansehen) und stieß so auf das Slawendorf in der Neuendorferstr.89. Das Dorf steht auf dem ehemaligen Schulgärten Brandenburgs und wurde von 2004 bis 2010 aufgebaut. Dies und mehr erfährt man auf der Webseite, den Link findet Ihr am Ende des Beitrages.
Mir hat es dort wirklich gut gefallen. Trotz meine Orientierungsprobleme habe ich das Gelände gefunden (sehr gute Ausschilderung) und dort einen schönen Spätsommernachmittag erlebt. Nach einer Stärkung mit Bratwurst und Kaffee zeigte mir ein Gästeführer das Dorf. Ich würde das jedem Besucher empfehlen, man erfährt Dinge, die sich beim Durchlaufen nicht selbst erklären.

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Das Gelände ist überraschend groß und es gibt sogar die Möglichkeit in Hütten zu übernachten, gerade bei so schönem Wetter ist das sehr verführerisch. Preis 18 Euro pro Nacht mit Frühstück, Schlafsack usw. sind mitzubringen. Ich habe in den USA schon einmal in einem echten Indianerzelt übernachtet und stelle mir das hier ähnlich vor. Was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, ist der Weihnachtsmarkt. Den gibt es hier im Dezember und ich hoffe, dass man keine der üblichen kommerziellen Stände findet.
Jetzt noch ein paar Bilder, die ich mit mit meinem iPhone gemacht habe.

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Zum Abschluß ein paar allgemeinen Infos:

Slawendorf-Brandenburg
Neuendorfer Str. 89 c
14770 Brandenburg an der Havel
Tel. 0 33 81 – 20 87 40 23

Web: http://www.slawendorf-brandenburg.de/
e-Mail: info@bas-brandenburg.de

Meine Email wurde sehr schnell beantwortet, danke.  Ansonsten ein kleiner Tipp an dem Webseiten-Betreiber, bei mir sind auf einigen Seiten die  Sonderzeichen mit einem Fragezeichen versehen. Das nervt ein wenig und sollte geändert werden.

Preise: 3 Euro für Erwachsene / 2 Euro für Kinder

Es gibt eine kleine Schenke, dort kann man Essen und Trinken bestellen. Ich habe für den Eintritt, einen Kaffee, eine Bratwurst und eine Postkarte – 7,50 Euro bezahlt.

Mit hat es wirklich gut gefallen, ein Ausflugstipp fürs ganze Jahr.

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Jüdischer Friedhof in der Geschwister-Scholl-Straße

In Brandenburg gibt es neben der Buga 2015 einiges zu sehen. Ich möchte heute den Jüdischen Friedhof empfehlen, der sich in der Nähe des Hauptbahnhofes befindet.
1747 legte die Jüdische Gemeinde der Stadt diesen an. 1933 hatte die Jüdische Gemeinde 200 Mitglieder, die letzten wurden 1943 deportiert. Schon zuvor war der Friedhof verwüstet worden und man plante auf dem Gelände einen Sportplatz. Zum Glück kam es nicht dazu.
Nach Kriegsende wurde das Gelände wieder hergerichtet, eine Gedenktafel wurde aufgestellt und 1951 übergab man ihn als Gedenkstätte an die Jüdische Gemeinde.

Ich habe den Friedhof nicht auf den Stadtplan gefunden, deshalb kann ich nur eine ungefähre Adresse angeben. Am besten läuft man von Bahnhof zur Geschwister-Scholl-Straße. Das sind rund 10 Minuten Fussweg, auf der rechten Straßenseite, in der Nähe von Brennabor (das kennen viele Brandenburger).

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Wasserski auf der Havel

Wer hätte gedacht, dass es Wasserski-Rennen auf der Havel gab? Hier ist der Beweis in Form von alten Fotografien aus dem Jahr 1959 (?). Die Qualität ist nicht so toll, aber wichtig war mir die Atmosphäre zu erhalten. Wer mehr Infos hat, ich würde mich freuen.

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Die Fotos unterliegen den Copyright und dürfen nicht ohne meine Kenntnis benutzt werden.

Sowjetisches Ehrenmal In Brandenburg

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Das Sowjetische Ehrenmal am Anfang der Steinstraße in Brandenburg gehörte für mich zum normalen Anblick. Ich kann mich gut an die Soldaten erinnern und wenn man aus der Stadt gefahren ist, kam man an den Kasernen vorbei. Und dann gab es natürlich auch noch das russische Magazin, sehr exotisch :) Meist hat man dort Bonbons oder andere Süßigkeiten gekauft.

Die Bilder vom Ehrenmal entstanden im letzten Jahr, teilweise mit dem iPhone (Hipstamatic), die anderen mit der Olympus und dem Tiltshift-Filter.
Zum Denkmal gehört ein Friedhof und im Anschluß daran beginnt der Theaterpark. Dort findet man die Steinklopferin, worüber ich schon geschrieben habe.

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Geschichte:
Das Ehrenmal wurde 1945 eingeweiht. Den 10 Meter aufragenden Obelisken umgeben vier Bronzefiguren. Sie stellen einen Infanteristen, Artilleristen, einen Flieger und einen Panzerfahrer der Roten Armee dar. An der Realisierung des Ehrenmals war auch der Bildhauer Prof. Threyne beteiligt, der Jahre später das Denkmal auf dem Marienberg schuf.
Bis 1989 fanden hier alljährlich am 8. Mai Gedenkveranstaltungen statt. Im Jahr 2003 ließ die Stadt den Ehrenfriedhof restaurieren.

Wo:
Steinstraße/Wollenweberstraße
Zugang jederzeit möglich