Up in the air – mit dem City-Skyliner in Brandenburg

Der dritte Buga-Tag und das Wetter könnte nicht besser sein, besonders für den Skyliner. Drei von fünf BUGA-Kommunen kommen in den Genuss des BUGA-City-Skyliners: Bandenburg an der Havel, Rathenow und die Hansestadt Havelberg. In Brandenburg steht er vom 18.04.-07.06.2015 auf dem Festplatz am Heineufer, also nicht direkt auf den BUGA-Geländen, sondern in unmittelbarer Nähe – immer sehr gut fußläufig erreichbar. Der Preis für eine Fahrt beträgt für Erwachsene 6 Euro und ist nicht im Kartenpreis enthalten. Wer schwindelfrei ist, dem kann man so eine Fahrt wirklich nur empfehlen. Ich war am Vormittag dort und es war zum Glück nicht so voll. Man konnte gut Filmen und Fotografieren.

Von der verglasten Aussichtsplattform ist eine atemberaubende 360 Grad-Sicht auf die BUGA-Areale, die BUGA-Kommunen und sogar bis weit in die Havelregion hinein möglich. Bei guter Sicht kann bis in eine Entfernung von bis zu 30 Kilometern geschaut werden. Jeweils vier Mal pro Stunde erhebt sich der Aussichtsturm für die Besucher. 2.400 Besuchern wird so täglich ein „Aufstieg“ in die Lüfte ermöglicht.

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„Der City Skyliner eine große touristische Attraktion. Die Höhe, die die Plattform erreicht, ist wirklich einmalig in der Welt. Viele Besucher werden die Chance nutzen die Havelregion von oben zu betrachten. Der City Skyliner ist ein wunderbares und exklusives Zusatzangebot für unsere vielen Gäste aus der gesamten Bundesrepublik“, so Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der BUGA-Kommune Brandenburg an der Havel.

Das Wetter war wirklich perfekt, die Sicht ausgezeichnet.

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Für die Technik-Fans unter Euch hier noch ein paar Fakten:

Gesamthöhe: 81,0 m
Grundfläche: 23 m Front x 24 m Tiefe
Maximale Höhe der Kabine: 72 m
Kapazität: 60 Personen, maximal 4,5 t
Treppenhöhe 2,5 m
Gesamtgewicht: 270 t (auf sechs Bodendruckpunkten)

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Ich hoffe, dass ich Euch nicht gelangweilt habe, aber fern Skyliner ist wirklich ein guter Start für den Besuch der Buga. Von oben erkennt man auch, wo die meisten Besucher sind :)

Foto-Tipp – das Slawendorf in Brandenburg a.d.Havel

Ich wollte mir bei meinem Besuch in Brandenburg etwas (für mich Neues ansehen) und stieß so auf das Slawendorf in der Neuendorferstr.89. Das Dorf steht auf dem ehemaligen Schulgärten Brandenburgs und wurde von 2004 bis 2010 aufgebaut. Dies und mehr erfährt man auf der Webseite, den Link findet Ihr am Ende des Beitrages.
Mir hat es dort wirklich gut gefallen. Trotz meine Orientierungsprobleme habe ich das Gelände gefunden (sehr gute Ausschilderung) und dort einen schönen Spätsommernachmittag erlebt. Nach einer Stärkung mit Bratwurst und Kaffee zeigte mir ein Gästeführer das Dorf. Ich würde das jedem Besucher empfehlen, man erfährt Dinge, die sich beim Durchlaufen nicht selbst erklären.

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Das Gelände ist überraschend groß und es gibt sogar die Möglichkeit in Hütten zu übernachten, gerade bei so schönem Wetter ist das sehr verführerisch. Preis 18 Euro pro Nacht mit Frühstück, Schlafsack usw. sind mitzubringen. Ich habe in den USA schon einmal in einem echten Indianerzelt übernachtet und stelle mir das hier ähnlich vor. Was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, ist der Weihnachtsmarkt. Den gibt es hier im Dezember und ich hoffe, dass man keine der üblichen kommerziellen Stände findet.
Jetzt noch ein paar Bilder, die ich mit mit meinem iPhone gemacht habe.

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Zum Abschluß ein paar allgemeinen Infos:

Slawendorf-Brandenburg
Neuendorfer Str. 89 c
14770 Brandenburg an der Havel
Tel. 0 33 81 – 20 87 40 23

Web: http://www.slawendorf-brandenburg.de/
e-Mail: info@bas-brandenburg.de

Meine Email wurde sehr schnell beantwortet, danke.  Ansonsten ein kleiner Tipp an dem Webseiten-Betreiber, bei mir sind auf einigen Seiten die  Sonderzeichen mit einem Fragezeichen versehen. Das nervt ein wenig und sollte geändert werden.

Preise: 3 Euro für Erwachsene / 2 Euro für Kinder

Es gibt eine kleine Schenke, dort kann man Essen und Trinken bestellen. Ich habe für den Eintritt, einen Kaffee, eine Bratwurst und eine Postkarte – 7,50 Euro bezahlt.

Mit hat es wirklich gut gefallen, ein Ausflugstipp fürs ganze Jahr.

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Jüdischer Friedhof in der Geschwister-Scholl-Straße

In Brandenburg gibt es neben der Buga 2015 einiges zu sehen. Ich möchte heute den Jüdischen Friedhof empfehlen, der sich in der Nähe des Hauptbahnhofes befindet.
1747 legte die Jüdische Gemeinde der Stadt diesen an. 1933 hatte die Jüdische Gemeinde 200 Mitglieder, die letzten wurden 1943 deportiert. Schon zuvor war der Friedhof verwüstet worden und man plante auf dem Gelände einen Sportplatz. Zum Glück kam es nicht dazu.
Nach Kriegsende wurde das Gelände wieder hergerichtet, eine Gedenktafel wurde aufgestellt und 1951 übergab man ihn als Gedenkstätte an die Jüdische Gemeinde.

Ich habe den Friedhof nicht auf den Stadtplan gefunden, deshalb kann ich nur eine ungefähre Adresse angeben. Am besten läuft man von Bahnhof zur Geschwister-Scholl-Straße. Das sind rund 10 Minuten Fussweg, auf der rechten Straßenseite, in der Nähe von Brennabor (das kennen viele Brandenburger).

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Wasserski auf der Havel

Wer hätte gedacht, dass es Wasserski-Rennen auf der Havel gab? Hier ist der Beweis in Form von alten Fotografien aus dem Jahr 1959 (?). Die Qualität ist nicht so toll, aber wichtig war mir die Atmosphäre zu erhalten. Wer mehr Infos hat, ich würde mich freuen.

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Die Fotos unterliegen den Copyright und dürfen nicht ohne meine Kenntnis benutzt werden.

Willkommen

Im April 2015 startet die Buga 2015 in 5 Städten der Havelregion. Ich bin in Brandenburg geboren und fühle mich noch immer mit der Stadt verbunden. Auch deshalb fahre ich immer wieder in die Stadt und schaue mich um, denn auch ohne Buga gibt es hier viel zu sehen. Auf meiner Seite möchte ich gern die verschiedenen Seiten der Stadt zeigen. Die Fotografien stammen von mir und eine unbefugte Nutzung ist nicht erlaubt. Haben Sie Interesse oder Fragen, bitte schreiben Sie mir eine Email. Ich helfe gern !

Einen Besuch wert – Brandenburg a.d.Havel

Am Freitag beginnt die diesjährige Buga, die zum ersten Mal in mehreren Städten und Bundesländern stattfindet. Wer meinen Blog liest, weiß, dass ich aus Brandenburg a.d.Havel komme. Nicht nur deshalb möchte ich Euch diese Stadt näher bringen, die man auch ohne die Buga 2015 besuchen kann. Gerade an einem schönen Sonnentag macht es Spaß die Stadt zu erkunden. Also – schaut auf meine Stadtbilder und freut Euch auf meine kleine Serie zur Stadt.

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Lost Place – die Schmiede in Groß Neuendorf

Vor ein paar Jahren war ich schon einmal im Oderbruch, aber die Landschaft habe ich damals noch nicht wirklich wahrgenommen. Diesmal war das anders, vielleicht auch weil ich mir Zeit und Ruhe für die Tage in Groß Neuendorf genommen habe. Gewohnt habe ich in der Pension “Zur Schmiede”, die sich im ehemaligen Wohnhaus des letzten Schmiedes befindet. Mein Zimmer hatte sogar einen Kachelofen, der in der aktuellen Hitzewelle natürlich nicht im Einsatz war. Die Atmosphäre in der Pension ist sehr angenehm, familiär und hat ein tolles Preis-Leistungsverhältnis plus sehr gutem Frühstück.
Geführt wird sie von der Familie Rindfleisch, deren Vater bzw.Schwiegervater der letzte Schmied war. Ich habe am letzten Tag meines Aufenthalts ein paar Fotos machen können, die hoffentlich ein wenig von der Stimmung der Schmiede zeigen.
Vielen Dank an Heinrich Rindfleisch, der mir die Verwendung einiger Ausstellungsstücke erklärt hat.

Die Familie Rindfleisch hat die Werkstatt nach dem Tod des Vaters nicht mehr benutzt und so sind viele Stücke einfach “liegengeblieben”. Vor ein paar Jahren wurde der Raum etwas hergerichtet und da ich dort gewohnt habe, konnte ich ein Blick in das Innere werfen. Ich glaube, die “Ausstellung” ist halb öffentlich, einfach fragen. Adresse am Ende des Beitrages.

Was sagt Ihr zu den Fotos? Ich weiß nie so genau wann es zu viele Bilder sind.

 

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Es gibt auch eine interessante Webseite zur Schmiede und natürlich zur Pension.

Hier die Adresse:
Pension “Zur Schmiede”
Poststrasse 8
15324 Letschin, OT Groß Neuendorf
Tel.: (033478) 222
e-mail: ino@pension-zur-schmiede.de

Ich habe natürlich noch andere Dinge in meinem Kurztrip gesehen und erlebt, dazu später mehr. Für den Moment haben Euch die Bilder hoffentlich gefallen.

Blick in die Vergangenheit – Brandenburg a.d. Havel

Weihnachten ist auch eine Zeit in der man sich an früher erinnert und vielleicht alte Fotos ansieht. Das mit den Fotos stand diesmal auf meinem Wunschzettel, der nur kurz war. Aber die Sache mit den Fotos lag in meiner Hand und ich habe wirklich tolle Schätze gefunden. Die folgenden Bilder kannte bisher niemand. Mein Onkel hat sie wohl mit einer tschechischen (Pocket)Kamera aufgenommen und zum Entwickeln und Abzüge machen seiner Schwester aus Hamburg mitgegeben. Dort lagen die Filme seit Ende der 60iger Jahre, ohne das jemand Abzüge gemacht hatte. Leider war es auch vor meiner Zeit, so dass ich ein wenig Hilfe bei den Schauplätze brauche. Alles spielt in Brandenburg, manche Plätze kenne ich, andere nicht. Hier sind die Bilder, wenn Ihr etwas erkennt, wäre das toll.

Lost Place in Brandenburg a.d.Havel

Heute geht es um einen “Lost Place” in der Stadt Brandenburg a.d.Havel, der ganz offiziell besucht werden kann. Denn das ehemalige Stahl-und Walzwerk ist heute ein Industriedenkmal, ich war im Herbst dort und die Fotomotive sind enorm. Dabei kann man sich in der großen Halle frei bewegen, es gibt Stiegen, Leitern und Arbeitsbrücken – fast alles zugänglich, wenn man keine Höhenangst hat :)
Es gibt einen Helm und Umhang bei der Einweisung, ich würde (stand)feste Schuhe empfehlen, aber ich bin Brillenträgerin und fühlte mich damit einfach besser. Man kann sich vor der Besichtigung ein kleines Video ansehen, ich fand das persönlich recht hilfreich, weil es die Schließung des Werkes erklärt.
(Nach der Wende waren die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr wettbewerbsfähig. In Westeuropa waren sie schon seit den 1960er Jahren ausgemustert worden. Brandenburg war aus Sicht der italienischen Investoren ein Museumsbetrieb. Die Siemens-Martin-Öfen wurden nach und nach abgestellt und abgebrochen. Im Dezember 1993 gab es den letzten Abstich, die Zeit der Siemens-Martin-Öfen war damit endgültig beendet.)
Im Museum geht alles sehr familiär zu, keine große Bürokratie und man zahlt den Eintritt schon deshalb gern. Ich glaube jeder Besucher wird gebraucht damit das Museum erhalten bleibt. Ich war 3 Stunden dort (länger als geplant) und habe dort nur 7 andere Besucher gesehen. Perfekt für Fotografen.

Hier der Teil 1 in schwarz-weiß.

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Öffnungszeiten:
Dienstag−Sonntag und an Feiertagen: 10.00−16.00 Uhr
vom 22.12.2014 bis 05.01.2015 ist das Museum geschlossen

Adresse:
14770 Brandenburg an der Havel, August-Sonntag-Straße 5, Tel.: 03381 30 46 46

Achtung:
An Sonn- und Feiertagen fährt die Straßenbahn nur alle 60 Minuten als Linie 6 vom Hauptbahnhof mit Umsteigen in Linie 1 2 Richtung Quenzbrücke! Haltestelle: Industriemuseum/Am Stadion. Im Museum kann man nach den Rückfahrzeiten der Straßenbahn fragen.