Besuch des Jan Bouman Haus im Holländischen Viertel Potsdam

Das Holländische Viertel sollte man bei seinem Potsdam-Besuch nicht verpassen. Dort findet man viele kleine Geschäfte und Cafés, aber auch ein interessantes Museum zum Einfluß holländischer Einwohner der Stadt. Ich mag solche Orte, die authentisch sind und viele Einblicke in die Vergangenheit bieten. Ein Museum wie es sein soll.

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Buga2015 – Ausflug nach Stölln

Am Samstag ging es für mich mit dem Regionalexpress nach Rathenow, denn dort wartete ein Buga-Bus auf  Interessenten und Reisejournalisten, der uns nach Stölln brachte. Hier fand vor 25 Jahren im Schatten der DDR-Wende eine technische Sensation statt, das leider heute fast vergessen ist. Aber ich bin mir sicher, dass sich das im nächsten Jahr ändern wird. Warum – weil die Buga 2015 auch in Rathenow und Stölln stattfindet und dann viele Besucher hierher kommen werden, zum Ort an dem Otto Lilienthal bei einem seiner Flugversuche verunglückte und wo heute eine alte Interflug-Maschine vom Typ IL-62 steht.

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Foto-Tipp – das Slawendorf in Brandenburg a.d.Havel

Ich wollte mir bei meinem Besuch in Brandenburg etwas (für mich Neues ansehen) und stieß so auf das Slawendorf in der Neuendorferstr.89. Das Dorf steht auf dem ehemaligen Schulgärten Brandenburgs und wurde von 2004 bis 2010 aufgebaut. Dies und mehr erfährt man auf der Webseite, den Link findet Ihr am Ende des Beitrages.
Mir hat es dort wirklich gut gefallen. Trotz meine Orientierungsprobleme habe ich das Gelände gefunden (sehr gute Ausschilderung) und dort einen schönen Spätsommernachmittag erlebt. Nach einer Stärkung mit Bratwurst und Kaffee zeigte mir ein Gästeführer das Dorf. Ich würde das jedem Besucher empfehlen, man erfährt Dinge, die sich beim Durchlaufen nicht selbst erklären.

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Das Gelände ist überraschend groß und es gibt sogar die Möglichkeit in Hütten zu übernachten, gerade bei so schönem Wetter ist das sehr verführerisch. Preis 18 Euro pro Nacht mit Frühstück, Schlafsack usw. sind mitzubringen. Ich habe in den USA schon einmal in einem echten Indianerzelt übernachtet und stelle mir das hier ähnlich vor. Was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, ist der Weihnachtsmarkt. Den gibt es hier im Dezember und ich hoffe, dass man keine der üblichen kommerziellen Stände findet.
Jetzt noch ein paar Bilder, die ich mit mit meinem iPhone gemacht habe.

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Zum Abschluß ein paar allgemeinen Infos:

Slawendorf-Brandenburg
Neuendorfer Str. 89 c
14770 Brandenburg an der Havel
Tel. 0 33 81 – 20 87 40 23

Web: http://www.slawendorf-brandenburg.de/
e-Mail: info@bas-brandenburg.de

Meine Email wurde sehr schnell beantwortet, danke.  Ansonsten ein kleiner Tipp an dem Webseiten-Betreiber, bei mir sind auf einigen Seiten die  Sonderzeichen mit einem Fragezeichen versehen. Das nervt ein wenig und sollte geändert werden.

Preise: 3 Euro für Erwachsene / 2 Euro für Kinder

Es gibt eine kleine Schenke, dort kann man Essen und Trinken bestellen. Ich habe für den Eintritt, einen Kaffee, eine Bratwurst und eine Postkarte – 7,50 Euro bezahlt.

Mit hat es wirklich gut gefallen, ein Ausflugstipp fürs ganze Jahr.

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Blick in die Vergangenheit – Brandenburg a.d. Havel

Weihnachten ist auch eine Zeit in der man sich an früher erinnert und vielleicht alte Fotos ansieht. Das mit den Fotos stand diesmal auf meinem Wunschzettel, der nur kurz war. Aber die Sache mit den Fotos lag in meiner Hand und ich habe wirklich tolle Schätze gefunden. Die folgenden Bilder kannte bisher niemand. Mein Onkel hat sie wohl mit einer tschechischen (Pocket)Kamera aufgenommen und zum Entwickeln und Abzüge machen seiner Schwester aus Hamburg mitgegeben. Dort lagen die Filme seit Ende der 60iger Jahre, ohne das jemand Abzüge gemacht hatte. Leider war es auch vor meiner Zeit, so dass ich ein wenig Hilfe bei den Schauplätze brauche. Alles spielt in Brandenburg, manche Plätze kenne ich, andere nicht. Hier sind die Bilder, wenn Ihr etwas erkennt, wäre das toll.

Lost Place in Brandenburg a.d.Havel

Heute geht es um einen “Lost Place” in der Stadt Brandenburg a.d.Havel, der ganz offiziell besucht werden kann. Denn das ehemalige Stahl-und Walzwerk ist heute ein Industriedenkmal, ich war im Herbst dort und die Fotomotive sind enorm. Dabei kann man sich in der großen Halle frei bewegen, es gibt Stiegen, Leitern und Arbeitsbrücken – fast alles zugänglich, wenn man keine Höhenangst hat :)
Es gibt einen Helm und Umhang bei der Einweisung, ich würde (stand)feste Schuhe empfehlen, aber ich bin Brillenträgerin und fühlte mich damit einfach besser. Man kann sich vor der Besichtigung ein kleines Video ansehen, ich fand das persönlich recht hilfreich, weil es die Schließung des Werkes erklärt.
(Nach der Wende waren die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr wettbewerbsfähig. In Westeuropa waren sie schon seit den 1960er Jahren ausgemustert worden. Brandenburg war aus Sicht der italienischen Investoren ein Museumsbetrieb. Die Siemens-Martin-Öfen wurden nach und nach abgestellt und abgebrochen. Im Dezember 1993 gab es den letzten Abstich, die Zeit der Siemens-Martin-Öfen war damit endgültig beendet.)
Im Museum geht alles sehr familiär zu, keine große Bürokratie und man zahlt den Eintritt schon deshalb gern. Ich glaube jeder Besucher wird gebraucht damit das Museum erhalten bleibt. Ich war 3 Stunden dort (länger als geplant) und habe dort nur 7 andere Besucher gesehen. Perfekt für Fotografen.

Hier der Teil 1 in schwarz-weiß.

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Öffnungszeiten:
Dienstag−Sonntag und an Feiertagen: 10.00−16.00 Uhr
vom 22.12.2014 bis 05.01.2015 ist das Museum geschlossen

Adresse:
14770 Brandenburg an der Havel, August-Sonntag-Straße 5, Tel.: 03381 30 46 46

Achtung:
An Sonn- und Feiertagen fährt die Straßenbahn nur alle 60 Minuten als Linie 6 vom Hauptbahnhof mit Umsteigen in Linie 1 2 Richtung Quenzbrücke! Haltestelle: Industriemuseum/Am Stadion. Im Museum kann man nach den Rückfahrzeiten der Straßenbahn fragen.

Damals war’s – Fluggeschichte 1989

Am Samstag ging es für mich mit dem Regionalexpress nach Rathenow, denn dort wartete ein Buga-Bus auf  Interessenten und Reisejournalisten, der uns nach Stölln brachte. Hier fand vor 25 Jahren im Schatten der DDR-Wende eine technische Sensation statt, das leider heute fast vergessen ist. Aber ich bin mir sicher, dass sich das im nächsten Jahr ändern wird. Warum – weil die Buga 2015 auch in Rathenow und Stölln stattfindet und dann viele Besucher hierher kommen werden, zum Ort an dem Otto Lilienthal bei einem seiner Flugversuche verunglückte und wo heute eine alte Interflug-Maschine vom Typ IL-62 steht.

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Ich hatte die Möglichkeit die IL -62 anzusehen und dort auch den ehemaligen Kapitän Kallbach zu treffen, der sehr interessant und engagiert von dem damaligen Flug berichtete.

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Diese IL 62 wurde nicht einfach dorthin transportiert, nein, der Flugkapitän Kabach landete sie am 23. Oktober 1989 auf einem nur 900 m langen Feld in Stölln. Das Flugzeug war ein Geschenk der Interflug an die Stadt, in der Lilienthal bei seinen Flugversuchen abstürzte. Die Landung wurde sorgfältig geplant und das Flugzeug dafür entsprechend präpariert. Eine regulär betriebene IL-62 benötigt für eine übliche Landung im Linienverkehr mit Passagieren und Gepäck eine Piste von circa 2500 m Länge. (youtube)

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Um sich die Größe des Flugzeuges bewußt zu werden, steht neben der Maschine ein kleines Modellflugzeug.

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Man hatte genug Zeit die Maschine von außen und innen anzusehen, es gibt noch tolle Bilder, die ich gern später poste. Besonders im Innenraum kann man die Beinfreiheit erkennen, die früher herrschte. Wie sagt man so schön – nicht alles war schlecht :)

Ich weiß nicht wie es früher in einem Cockpit aussah, das der IL war sehr eindrucksvoll.

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Im Flugzeug haben wir auch einen Film über den damaligen Flug sehen können. Das Video habe ich bei You Tube nicht gefunden, aber ein ähnliches. Schaut es Euch ruhig an, es ist wirklich interessant.

Für uns ging es danach in das “Lilienthal Centrum Stölln” (dazu später mehr).
Ermöglicht hat diesen Besuch der CTOUR-Medientreff.

Slawendorf in Brandenburg a. d. Havel

Heute gibt es einen Ausflugstipp für die Stadt Brandenburg a.d. Havel. Vielleicht wißt Ihr, dass dort 2015 die BUGA stattfindet und man unternimmt eine Menge um die Stadt attraktiver zu machen. Ich bin gespannt wie es im nächsten Jahr aussehen wird, aber es ist gut, dass es auch andere Dinge anzusehen gibt. Das Slawendorf Brandenburg an der Havel, das erste seiner Art im Land Brandenburg, entstand zwischen 2004 und 2010. Gemeinsam mit Archäologen, Historikern und Partnern aus Wirtschaft, Museen und Verwaltung errichtete man diesen Nachbau einer historischen Siedlung. Ich bin am Wochenende mit einem Gästeführer durch die Anlage gelaufen und war wirklich beeindruckt. Zusätzlich zu zahlreichen Hütten und Gewerken, gibt es eine Schenke (Snacks und Getränke), Hütten zum Übernachten, Seminarräume und Versammlungsplätze.

 

 

 

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Das Dorf liegt faktisch im Zentrum der Stadt, mit der Straßenbahn zum Nikolaiplatz und dann läuft man 3 Minuten bis zum Haupteingang.

Hier die allgemeinen Angaben:

Slawendorf-Brandenburg
Neuendorfer Str. 89 c
14770 Brandenburg an der Havel
Tel. 0 33 81 – 20 87 40 23
e-mail: brekow@bas-brandenburg.de

Wer sich für die Stadt Brandenburg interessiert, ich versuche hier regelmäßig News über die Stadt zu posten.

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Vielleicht erkennt Ihr das Haus. Es soll als Kulisse für die Neuverfilmung von “Rapunzel” gedient haben :)