Uhrenturm des Nähmaschinenwerk in Wittenberge

Der Uhrenturm des ehemaligen Nähmaschinenwerkes Singer/Veritas in Wittenberge ist der größte freistehende Uhrturm auf dem europäischen Festland.

Der Uhrenturm kann von Mai bis Ende September, Dienstag bis Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden. Führungen jeweils am ersten Samstag 14.00 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober. Die Termine werden auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Daten
Baujahr: 1928/1929
Turmhöhe: 49,40 m
Stufen: 192
Turmbreite: 11,30 m × 11,30 m
Durchmesser des Zifferblattes: 7,57 m (beleuchtet)
Zeiger: 3,30 m und 2,25 m (beleuchtet)
Ziffernhöhe: 1,00 m × 0,40 m (beleuchtet)
Die Turmuhr hat vier Zifferblätter (eines in jede Himmelsrichtung); dank der nächtlichen Beleuchtung ist aus bis zu ca. zwölf Kilometern Entfernung die Zeit abzulesen.

Lost Place – Wünsdorf

Ohne viele Worte möchte ich einige Bilder zeigen, die ich mit dem iPhone-App Hipstamatic gemacht habe. Ich bin wirklich ein großer Fan von diesen Fotos, diese hier sind mit der folgenden Combo gemacht worden:

Linse: Lowy /Film: Rasputin / kein Blitz

Die Motive zeigen die sowjetische Garnisonsstadt bzw. was davon übrig geblieben ist.

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Lost Place in Brandenburg a.d.Havel

Heute geht es um einen “Lost Place” in der Stadt Brandenburg a.d.Havel, der ganz offiziell besucht werden kann. Denn das ehemalige Stahl-und Walzwerk ist heute ein Industriedenkmal, ich war im Herbst dort und die Fotomotive sind enorm. Dabei kann man sich in der großen Halle frei bewegen, es gibt Stiegen, Leitern und Arbeitsbrücken – fast alles zugänglich, wenn man keine Höhenangst hat :)
Es gibt einen Helm und Umhang bei der Einweisung, ich würde (stand)feste Schuhe empfehlen, aber ich bin Brillenträgerin und fühlte mich damit einfach besser. Man kann sich vor der Besichtigung ein kleines Video ansehen, ich fand das persönlich recht hilfreich, weil es die Schließung des Werkes erklärt.
(Nach der Wende waren die Siemens-Martin-Öfen nicht mehr wettbewerbsfähig. In Westeuropa waren sie schon seit den 1960er Jahren ausgemustert worden. Brandenburg war aus Sicht der italienischen Investoren ein Museumsbetrieb. Die Siemens-Martin-Öfen wurden nach und nach abgestellt und abgebrochen. Im Dezember 1993 gab es den letzten Abstich, die Zeit der Siemens-Martin-Öfen war damit endgültig beendet.)
Im Museum geht alles sehr familiär zu, keine große Bürokratie und man zahlt den Eintritt schon deshalb gern. Ich glaube jeder Besucher wird gebraucht damit das Museum erhalten bleibt. Ich war 3 Stunden dort (länger als geplant) und habe dort nur 7 andere Besucher gesehen. Perfekt für Fotografen.

Hier der Teil 1 in schwarz-weiß.

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Öffnungszeiten:
Dienstag−Sonntag und an Feiertagen: 10.00−16.00 Uhr
vom 22.12.2014 bis 05.01.2015 ist das Museum geschlossen

Adresse:
14770 Brandenburg an der Havel, August-Sonntag-Straße 5, Tel.: 03381 30 46 46

Achtung:
An Sonn- und Feiertagen fährt die Straßenbahn nur alle 60 Minuten als Linie 6 vom Hauptbahnhof mit Umsteigen in Linie 1 2 Richtung Quenzbrücke! Haltestelle: Industriemuseum/Am Stadion. Im Museum kann man nach den Rückfahrzeiten der Straßenbahn fragen.